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AML-Richtlinie 22Bet Schweiz

Wie die Kontrollen gegen Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung angewendet werden: Verifizierung, Transaktionsmonitoring, Prüfung von Auszahlungen und Kontobeschränkungen.

Richtlinie gegen Geldwäscherei

Fassung gültig ab 24. August 2026. Ersetzt alle früheren Versionen.

Diese Seite beschreibt die Richtlinie gegen Geldwäscherei (AML) und gegen Terrorismusfinanzierung (CTF), die 22Bet anwendet, also der von diesem Portal verlinkte Betreiber. 22Bet setzt AML- und CTF-Kontrollen, Betrugsprävention, Identitätsprüfung, Transaktionsmonitoring und risikobasierte Verfahren ein, um die Plattform vor illegaler oder verdächtiger Finanzaktivität zu schützen.

Die Richtlinie gilt für alle Spieler und alle Vorgänge, ohne Ausnahme nach Kontoalter, Spielvolumen oder Treuestufe. Der Betreiber kann verifizieren, Konten einschränken, Auszahlungen zurückhalten, Transaktionen ablehnen, Konten schliessen und verdächtige Aktivität den zuständigen Behörden melden, wenn das Recht es ihm vorschreibt.

switzerland22bet.com ist ein unabhängiges Informationsportal: Es betreibt keine Glücksspiele, führt keine Spielerkonten und wickelt keine Zahlungen ab. Die beschriebenen Kontrollen führt der Betreiber auf seiner eigenen Plattform durch, und massgeblich sind stets die im Spielerkonto veröffentlichten Bedingungen.

Zweck dieser Richtlinie

Ziel ist zu verhindern, dass die Plattform genutzt wird, um Gelder illegaler Herkunft einzuzahlen, zu verschieben oder zu verschleiern, und den Betreiber wie auch ehrliche Spieler vor Betrug und dem Missbrauch von Zahlungsmethoden zu schützen. Die Richtlinie soll insbesondere vorbeugen:

  • der Geldwäscherei in jedem ihrer Stadien;
  • der Terrorismusfinanzierung;
  • dem Betrug mit Zahlungsmethoden, einschliesslich gestohlener Karten und missbräuchlicher Chargebacks;
  • dem Identitätsmissbrauch und der Verwendung fremder, gefälschter oder veränderter Dokumente;
  • der Verwendung von Zahlungsmethoden Dritter für Ein- oder Auszahlungen;
  • dem Verschieben von Geldern über Ein- und Auszahlungen ohne echtes Spiel.

Die Plattform ist ein Unterhaltungsdienst, kein Dienst für Geldtransfers. Eine Einzahlung mit rascher Auszahlung ohne Spiel oder die Nutzung des Kontos als Brücke zwischen zwei Zahlungsmethoden ist für sich genommen ein Warnsignal.

Rechtlicher und regulatorischer Rahmen

22Bet deklariert den Betrieb auf Grundlage der internationalen Curaçao-Lizenz 8048/JAZ, ausgestellt für die TechSolutions Group N.V., wobei ein Teil der Tätigkeit durch eine Kahnawake-Genehmigung abgedeckt ist. AML- und CTF-Kontrollen wendet 22Bet gemäss den Pflichten aus diesen Lizenzen, den Anforderungen seiner Zahlungsdienstleister und eigenen internen Verfahren des Risikomanagements an.

Der Ansatz ist risikobasiert: Die Intensität von Verifizierung und Monitoring passt sich dem Kontoprofil, der Zahlungsmethode, der Höhe und Frequenz der Vorgänge und der Zugriffsjurisdiktion an. Zahlungsdienstleister können eigene Anforderungen, Limits oder Fristen hinzufügen, die Teil des Rahmens für die konkrete Transaktion sind.

22Bet besitzt keine schweizerische Bewilligung der Gespa (Interkantonale Geldspielaufsicht) oder der Eidgenössischen Spielbankenkommission (ESBK) nach dem Bundesgesetz über Geldspiele (Geldspielgesetz, BGS), und diese Richtlinie ersetzt nicht das für den einzelnen Spieler geltende schweizerische Recht, insbesondere das Geldwäschereigesetz (GwG).

Geltungsbereich der Richtlinie

Die Kontrollen decken alle Phasen der Beziehung zum Spieler ab:

  • die Registrierung und Kontoeröffnung;
  • die Prüfung von Identität und Alter;
  • Einzahlungen in jeder Währung oder Methode;
  • Auszahlungen und deren vorgängige Prüfung;
  • Bonusse, Spins und Belohnungen des Treueprogramms;
  • das Hinzufügen, die Änderung und das Eigentum von Zahlungsmethoden;
  • Konten mit hoher Aktivität und VIP-Profile;
  • inaktive Konten und Konten in Prüfung;
  • Vorgänge mit Kryptowährungen;
  • als verdächtig eingestufte Aktivität;
  • Zugriffsversuche aus eingeschränkten Jurisdiktionen.

Identitätsprüfung (KYC)

Wann KYC verlangt wird

Die Verifizierung kann in jeder Phase der Kundenbeziehung verlangt werden, auch vor Einzahlungen, vor Auszahlungen, während einer Kontoprüfung oder nach der Feststellung verdächtiger Aktivität. Übliche Momente sind:

  • bei der Registrierung, wenn die angegebenen Daten bestätigt werden müssen;
  • vor der Genehmigung der ersten Auszahlung;
  • nach dem Überschreiten kumulativer Schwellen bei Ein- oder Auszahlungen;
  • bei ungewöhnlicher Aktivität, die dem deklarierten Profil nicht entspricht;
  • beim Hinzufügen oder Ändern einer Zahlungsmethode;
  • wenn die Kontodaten nicht mit dem Dokument oder der Zahlungsmethode übereinstimmen;
  • bei der Aktivierung von Bonussen und der Kontrolle ihrer Erfüllung;
  • bei Konten mit hoher Aktivität oder VIP-Status;
  • regelmässig oder bei einer stichprobenartigen Prüfung des Portfolios.

Dokumente, die der Betreiber verlangen kann

Je nach Fall kann der Betreiber anfordern:

  • Reisepass, Identitätskarte oder Führerausweis;
  • einen Adressnachweis, etwa eine Rechnung für Versorgungsleistungen oder einen aktuellen Bankauszug;
  • einen Nachweis über das Eigentum an der Zahlungsmethode: ein Foto der Karte mit teilweise verdeckten Ziffern, einen Screenshot der E-Wallet oder eine Bankbestätigung;
  • ein Selfie mit dem Dokument, eine Liveness-Prüfung oder eine Verifizierung per Video;
  • Nachweise zur Herkunft der Mittel und zur Herkunft des Vermögens.

Dokumente müssen gültig, lesbar, korrekt, unverändert und auf den Namen des Kontoinhabers ausgestellt sein. Das Vorlegen gefälschter, gestohlener, veränderter oder fremder Dokumente führt zur Einschränkung oder Schliessung des Kontos und kann den zuständigen Behörden gemeldet werden.

Altersprüfung

Das Mindestalter für Registrierung und Spiel beträgt 18 Jahre. Minderjährige werden unter keinen Umständen akzeptiert, weder mit Zustimmung eines Erwachsenen noch über das Konto einer Drittperson.

Der Betreiber kann jederzeit ein Dokument zur Bestätigung des Alters verlangen und den Zugang aussetzen, solange die Prüfung läuft. Die Angabe eines falschen Alters verletzt die Nutzungsbedingungen: Das Konto kann geschlossen werden, und über das Guthaben wird gemäss den Bedingungen und Verifizierungsanforderungen entschieden.

Herkunft der Mittel und Herkunft des Vermögens

Es handelt sich um unterschiedliche Begriffe. Die Herkunft der Mittel ist die Quelle des konkreten Geldes, das für die Einzahlung verwendet wird: Lohn, Einkommen aus unternehmerischer Tätigkeit, Ersparnisse, der Verkauf einer Immobilie, Anlageerträge oder eine Erbschaft. Die Herkunft des Vermögens beschreibt, wie sich das Vermögen des Spielers über die Zeit gebildet hat. Nachweise kann der Betreiber verlangen, wenn eintritt:

  • eine Einzahlung von hohem Wert oder ein erhebliches kumuliertes Volumen;
  • ein im Verhältnis zum deklarierten Profil hohes Spielvolumen;
  • Aktivität auf VIP-Niveau;
  • ungewöhnliche oder schwer erklärbare Transaktionsmuster;
  • ein Widerspruch zwischen dem Profil des Spielers und seinen Vorgängen;
  • eine Verbindung zu einer Hochrisiko-Jurisdiktion;
  • die Stellung einer politisch exponierten Person.

Legt der Spieler keine zufriedenstellenden Nachweise vor, kann der Betreiber Einzahlungen einschränken, Auszahlungen zurückhalten, das Spiel aussetzen oder das Konto schliessen.

Anforderungen an Zahlungsmethoden

Die Zahlungsregeln sind streng:

  • der Spieler darf ausschliesslich Zahlungsmethoden auf den eigenen Namen verwenden;
  • Karten, Bankkonten, E-Wallets und Krypto-Wallets Dritter sind verboten;
  • der Name bei der Zahlungsmethode muss mit dem registrierten Kontoinhaber übereinstimmen;
  • die Auszahlung wird in der Regel über dieselbe Methode abgewickelt, über die die Einzahlung erfolgte;
  • der Betreiber kann vor der Genehmigung eines Vorgangs einen Eigentumsnachweis verlangen.

Zahlungsmethoden Dritter sind nicht erlaubt, sofern der Betreiber sie nicht ausdrücklich genehmigt. Eine von einem fremden Zahlungsmittel eingegangene Einzahlung kann abgelehnt, zurückgesendet oder bis zur Klärung der Herkunft zurückbehalten werden.

Transaktionsmonitoring

Vorgänge und Kontoverhalten werden mit automatisierten Regeln und manueller Prüfung überwacht. Zu den Signalen, die eine Warnung auslösen, gehören:

  • Frequenz und Höhe der Einzahlungen;
  • Frequenz und Höhe der Auszahlungen;
  • minimales Spiel zwischen Einzahlung und Auszahlungsantrag;
  • die Abfolge von sofortiger Einzahlung und Auszahlung;
  • die Nutzung mehrerer Zahlungsmethoden in kurzer Zeit;
  • häufige Wechsel der IP-Adresse oder des Geräts;
  • ein Widerspruch zwischen deklariertem Standort und Verbindungsort;
  • Konten, die über Daten, Gerät oder Zahlungsmethode verknüpft sind;
  • eine vom üblichen Verhalten abweichende Bonusnutzung;
  • eine Chargeback-Historie.

Verbotenes Verhalten

Das folgende Verhalten ist verboten und kann zur Stornierung von Vorgängen, zur Annullierung von Gewinnen, zur Schliessung des Kontos und in begründeten Fällen zur Meldung an die Behörden führen:

  • die Nutzung der Plattform als Mittel zum Geldtransfer zwischen Personen oder Zahlungsmethoden;
  • eine Einzahlung ohne echte Spielabsicht;
  • ein Auszahlungsantrag nach minimalem oder keinem Spielvolumen;
  • die Verwendung von Zahlungsmethoden Dritter;
  • die Verwendung gestohlener oder kompromittierter Karten und Konten;
  • das Vorlegen gefälschter, veränderter oder fremder Dokumente;
  • die Eröffnung eines Kontos auf den eigenen Namen für die Zwecke einer Drittperson;
  • das Führen mehrerer paralleler Konten;
  • das absichtliche Umgehen oder Hinauszögern der Verifizierung;
  • der Versuch, Sanktionskontrollen zu umgehen;
  • das Verschleiern des tatsächlichen Standorts über VPN, Proxy oder andere Werkzeuge beim Zugriff aus einer eingeschränkten Jurisdiktion;
  • der Missbrauch von Bonussen und Promoaktionen;
  • das Auslösen betrügerischer Chargebacks;
  • jede weitere rechtswidrige Tätigkeit nach geltendem Recht.

Verstärkte Sorgfaltsprüfung

Die verstärkte Sorgfaltsprüfung kommt zur Anwendung bei Transaktionen von hohem Wert, VIP-Aktivität, ungewöhnlichen Mustern, Verbindungen zu Hochrisiko-Jurisdiktionen, der Stellung einer politisch exponierten Person, Sanktionsexposition, widersprüchlichen Dokumenten, der parallelen Nutzung mehrerer Zahlungsmethoden oder bei der Weigerung, Dokumente vorzulegen.

Das Verfahren kann ergänzende Prüfungen von Identität und Adresse, Bankauszüge, Nachweise zur Herkunft von Mitteln und Vermögen, eine Verifizierung per Video, eine manuelle Compliance-Prüfung und zusätzliche Kontrollen des Zahlungsdienstleisters umfassen.

Politisch exponierte Personen

Eine politisch exponierte Person ist eine Person, die ein wichtiges öffentliches Amt ausübt oder ausgeübt hat. Als risikoreichere Profile können auch ihre nahen Angehörigen und eng verbundene Personen gelten.

Die Stellung einer solchen Person bedeutet für sich genommen kein Dienstverbot, löst aber eine verstärkte Prüfung mit Abklärung der Herkunft der Mittel und laufender Überwachung der Beziehung aus. Ist das resultierende Risiko inakzeptabel, kann der Betreiber die Kontoeröffnung ablehnen oder die Beziehung beenden.

Sanktionen und eingeschränkte Jurisdiktionen

Der Betreiber kann die Daten der Spieler bei der Kontoeröffnung und laufend mit Sanktionslisten abgleichen. Spieler mit Wohnsitz oder Verbindung aus eingeschränkten Ländern werden nicht akzeptiert.

Die eingeschränkten Länder sind in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Betreibers aufgeführt und können laufend aktualisiert werden. Der Versuch, geografische Beschränkungen über VPN, Proxy oder andere Mittel zu umgehen, ist verboten und kann zur Sperrung des Kontos und zur Annullierung so erzielter Gewinne führen.

Hochrisiko-Jurisdiktionen

Spieler mit Verbindung zu als hochriskant eingestuften Jurisdiktionen können vor Vorgängen ergänzende Kontrollen durchlaufen. Die Einstufung hängt vom AML-Risikoprofil des Landes, der verwendeten Zahlungsmethode oder Sanktionsfaktoren ab. Je nach Ergebnis kann der Betreiber die Registrierung ablehnen, Einzahlungen einschränken, Auszahlungen zurückbehalten oder den Dienst verweigern.

Verdächtige Aktivität

Als Anzeichen verdächtiger Aktivität gelten insbesondere:

  • Einzahlungen mit unmittelbar folgenden Auszahlungen;
  • minimales oder kein Spielvolumen zwischen beiden Vorgängen;
  • unstimmige oder widersprüchliche Kontodaten;
  • die Nutzung einer Zahlungsmethode, die einer Drittperson gehört;
  • mehrere miteinander verknüpfte Konten;
  • die Nutzung derselben IP-Adresse oder desselben Geräts durch verschiedene Konten;
  • Abweichungen zwischen den vorgelegten Dokumenten und den registrierten Daten;
  • die Weigerung, die Verifizierung abzuschliessen;
  • wiederholte Chargeback-Muster;
  • eine untypische oder koordinierte Bonusnutzung;
  • Verbindungen aus eingeschränkten Standorten.

Bei solchen Anzeichen kann der Betreiber das Konto aussetzen, die Auszahlung zurückhalten, die Transaktion stornieren, ergänzende Dokumente verlangen, das Konto schliessen und die Aktivität melden, wenn das Recht es verlangt.

Kontobeschränkungen

Die Massnahmen unterscheiden sich nach der Schwere des festgestellten Risikos:

  • Sperrung neuer Einzahlungen;
  • Zurückhalten laufender Auszahlungen;
  • Deaktivierung von Bonussen und Promoaktionen;
  • Aussetzung des Echtgeldspiels;
  • Einfrieren des Kontozugangs;
  • endgültige Schliessung des Kontos.

Beschränkungen können bestehen bleiben, bis die Compliance-Prüfung abgeschlossen ist und der Spieler die angeforderten Informationen geliefert hat.

Prüfung von Auszahlungen

Jeder Auszahlungsantrag kann vor der Bearbeitung eine Prüfung durchlaufen. Die Identitätsprüfung kann vor der ersten Auszahlung verpflichtend sein, und das Eigentum an der Zahlungsmethode muss bestätigt werden. Eine Auszahlung kann während einer AML-Prüfung, während der Kontrolle der Bedingungen eines aktiven Bonus oder während der Klärung einer Unstimmigkeit in den Dokumenten zurückbehalten werden, wobei der Betreiber jederzeit ergänzende Dokumente verlangen kann.

Die Fristen der Gutschrift hängen von der gewählten Methode und der vorgängigen Genehmigung ab; diese Richtlinie garantiert keine Bearbeitungszeiten.

Transaktionen mit Kryptowährungen

22Bet akzeptiert Vorgänge mit Kryptowährungen, und auch diese unterliegen den AML-Kontrollen. Das Eigentum an der Wallet kann geprüft werden, und der Betreiber kann eine Blockchain-Analyse einsetzen, um die Herkunft der erhaltenen Mittel zu beurteilen.

Abgelehnt werden können Transaktionen mit Bezug zu Mixern, Anonymisierungsdiensten, Darknet-Marktplätzen, sanktionierten Wallets oder Mitteln betrügerischer oder gestohlener Herkunft. Die Nutzung von Kryptowährungen bietet keine Anonymität gegenüber den Verifizierungspflichten. Zudem gilt eine Betriebsbedingung der Plattform: Krypto-Einzahlungen können die Casino-Bonusse deaktivieren.

Bonusmissbrauch und AML-Risiko

Der Missbrauch von Promoaktionen ist nicht nur ein Verstoss gegen die Geschäftsbedingungen: Er kann ein Anzeichen für Betrug oder ein AML-Risiko sein, besonders wenn er koordiniert auftritt. Dazu gehören:

  • die Eröffnung mehrerer Konten durch eine Person;
  • koordinierte Aktivität zwischen verschiedenen Konten;
  • Wetten mit minimalem Risiko, die nur der Erfüllung der Umsatzbedingungen dienen;
  • die Verwendung gefälschter oder übernommener Identitäten;
  • Zahlungsmethoden Dritter;
  • Versuche, Bonusguthaben ohne echtes Spiel in auszahlbares Geld zu verwandeln;
  • die Nutzung mehrerer Geräte oder IP-Adressen, um den Zugriff auf dasselbe Angebot zu vervielfachen.

Bei der Feststellung eines solchen Verhaltens kann der Betreiber Bonusse streichen, Gewinne annullieren, das Konto einschränken oder es schliessen.

Aufbewahrung von Aufzeichnungen

Zum Nachweis der Erfüllung seiner Pflichten kann der Betreiber die vorgelegten Verifizierungsdokumente, die Transaktionshistorie, Daten zu Zahlungsmethoden, Aufzeichnungen zur Kontoaktivität, die Kommunikation mit dem Support, Aufzeichnungen zu IP-Adresse und Gerät sowie interne Compliance-Notizen aufbewahren. Die Frist hängt von der Rechtslage, den Lizenzbedingungen, den Anforderungen der Zahlungsdienstleister und berechtigten betrieblichen Bedürfnissen ab und kann über die Schliessung des Kontos hinausreichen.

Datenschutz und Vertraulichkeit

Die im Rahmen dieser Richtlinie erhobenen Personendaten werden gemäss der geltenden Datenschutzerklärung verarbeitet und dienen der Identitätsprüfung, der Prävention von Geldwäscherei und Betrug, der Zahlungssicherheit und der Erfüllung rechtlicher Pflichten.

Zugriff haben nur Personen, die ihn zur Erfüllung ihrer Aufgaben benötigen. Daten können an Verifizierungs- und Zahlungsdienstleister, Regulierungsbehörden, Prüfer und zuständige Behörden weitergegeben werden, sofern dafür eine Rechtsgrundlage besteht. Wie dieses Portal Daten verarbeitet, steht in der Datenschutzerklärung.

Meldung verdächtiger Aktivität

Wenn das Recht es verlangt, meldet der Betreiber verdächtige Aktivität den zuständigen Behörden seiner Jurisdiktion, und zwar ohne Zustimmung des Spielers. Dem Betreiber kann gesetzlich untersagt sein, den Spieler über solche Meldungen oder über Einzelheiten der internen Untersuchung zu informieren; deshalb wird eine Compliance-Prüfung nicht immer von einer ausführlichen Erklärung begleitet.

Pflichten des Spielers

  • bei der Registrierung genaue, vollständige und überprüfbare Daten angeben;
  • ausschliesslich eigene und gültige Dokumente verwenden;
  • nur mit Zahlungsmethoden auf den eigenen Namen operieren;
  • die Kontodaten aktuell halten;
  • auf Verifizierungsanfragen innerhalb der genannten Fristen reagieren;
  • die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Betreibers einhalten;
  • die Plattform nicht als Weg zum Geldtransfer nutzen;
  • keinen Betrug begehen und sich an keinem beteiligen;
  • die Verifizierungs-, AML- und Sanktionskontrollen sowie geografische Beschränkungen nicht umgehen.

Pflichten des Betreibers

  • dem Risiko angemessene Verifizierungskontrollen anwenden;
  • Transaktionen und das Verhalten der Konten überwachen;
  • festgestellte verdächtige Aktivität abklären;
  • dokumentierte und aktuelle AML-Verfahren pflegen;
  • die in Compliance-Aufgaben eingebundenen Mitarbeitenden schulen;
  • Compliance-Aufzeichnungen vor unbefugtem Zugriff schützen;
  • mit den Zahlungsdienstleistern bei deren Kontrollen zusammenarbeiten;
  • verdächtige Aktivität melden, wenn das Recht es verlangt;
  • diese Richtlinie bei geänderten Anforderungen aktualisieren.

Änderungen dieser Richtlinie

Die Richtlinie kann aktualisiert werden, wenn sich die Rechtslage, die Lizenzbedingungen, die Anforderungen der Zahlungsdienstleister oder die internen Verfahren des Risikomanagements ändern. Änderungen werden mit der Veröffentlichung wirksam, und es liegt am Spieler, diese Seite regelmässig zu prüfen; massgeblich ist die hier veröffentlichte Fassung mit dem am Anfang angegebenen Datum.

Kontakt

Fragen zur Verifizierung, zu AML-Kontrollen oder zur Prüfung von Zahlungen richten Sie an den Support des Betreibers: den auf der Website und in der App eingebundenen Live-Chat sowie die im Hilfebereich des Kontos angegebene E-Mail. Der Support arbeitet in Dutzenden von Sprachen, wobei Deutsch nicht garantiert ist.

Bewahren Sie bei Geldangelegenheiten die Fallnummer oder eine Kopie der Konversation auf; ein legitimer Support fragt nie nach Passwörtern, Zugangscodes oder Wiederherstellungsphrasen einer Krypto-Wallet. Fragen zu diesem Informationsportal senden Sie an datenschutz@switzerland22bet.com.

Häufige Fragen zur AML-Richtlinie

Warum muss ich die KYC-Verifizierung durchlaufen?

Die Verifizierung bestätigt Identität, Alter, Adresse, das Eigentum an der Zahlungsmethode und die Legitimität des Kontos. Es handelt sich um eine Anforderung aus den Lizenzpflichten des Betreibers im Bereich AML und CTF, nicht um eine freiwillige Formalität.

Warum verzögert sich meine Auszahlung?

Eine Auszahlung kann in Prüfung bleiben wegen einer nicht abgeschlossenen Verifizierung, der Abklärung des Eigentums an der Zahlungsmethode, der Kontrolle von Bonusbedingungen, ungewöhnlicher Aktivität oder laufender AML-Prüfungen. Nach Abschluss der Prüfung wird der Antrag fortgesetzt.

Darf ich die Karte, Wallet oder das Bankkonto einer anderen Person verwenden?

Nein. Zahlungsmethoden Dritter sind nicht erlaubt, sofern der Betreiber sie nicht ausdrücklich genehmigt. Der Name auf der Zahlungsmethode muss mit dem Kontoinhaber übereinstimmen.

Was passiert, wenn ich die Verifizierung verweigere?

Der Betreiber kann das Konto einschränken, Auszahlungen zurückhalten, Transaktionen stornieren, den Dienst verweigern oder das Konto schliessen. Beschränkungen können bestehen bleiben, bis die Compliance-Prüfung abgeschlossen ist.

Kann das Casino mein Konto aus AML-Gründen schliessen?

Ja. Wenn das Risiko von Geldwäscherei, Betrug, Sanktionen oder Dokumenten eine weitere Zusammenarbeit inakzeptabel macht, kann der Betreiber das Konto gemäss seinen Bedingungen und Lizenzpflichten schliessen.

Sind meine Personendaten geschützt?

Die Daten werden gemäss der geltenden Datenschutzerklärung verarbeitet und dienen der Verifizierung, der Prävention von Geldwäscherei und Betrug, der Zahlungssicherheit und der Erfüllung rechtlicher Pflichten. Zugriff haben nur Personen und Dienstleister, die ihn benötigen.

Der Text ist informativ, beschreibt die vom Betreiber angewendeten Kontrollen und ist weder Rechtsberatung noch ein Ersatz für die im Konto veröffentlichten Bedingungen.